Webspace, Webhosting – das klingt erst mal ziemlich ähnlich. Die Begriffe werden im Alltag tatsächlich oft verwechselt. Aber was ist denn nun eigentlich der Unterschied?
Stell dir das Ganze wie bei einer Wohnung vor – dann wird's ganz einfach.
Was ist Webspace?
Webspace ist die reine Wohnfläche – der Speicherplatz auf einem Server, wo deine Website-Dateien liegen. Quasi die leeren Quadratmeter.
Was ist Webhosting?
Webhosting ist das Rundum-Paket. Du bekommst nicht nur den Speicherplatz, sondern auch:
- Die Domain
- E-Mail-Postfächer
- SSL-Zertifikate
- Regelmäßige Backups
- Support
- Updates und Wartung
Um bei der Wohnung zu bleiben: Die Domain ist deine Adresse mit Straße und Hausnummer, die E-Mail-Postfächer sind dein Briefkasten, das SSL-Zertifikat ist dein gutes Schloss gegen Einbruch, der Support ist dein Vermieter, den du anrufen kannst wenn's brennt, und Updates und Wartung übernimmt die Hausverwaltung, die die richtigen Handwerker organisiert.

Warum ist der Unterschied wichtig?
Manche Anbieter verkaufen dir nur den nackten Webspace – und lassen dich dann allein. Das ist ein bisschen wie ein Vermieter, der sich um nichts kümmert und nur die Miete kassiert. Jeder kennt solche Geschichten. Und dann zahlst du für Dinge wie SSL-Zertifikate oft noch extra.
Bei einem guten Webhosting-Service hast du jemanden an der Hand, der dir hilft, wenn's klemmt. Ob's die E-Mails sind, die nicht ankommen, oder eine Frage zur SSL-Verschlüsselung – du musst nicht alles selbst können. Achte also drauf, dass wirklich ein Komplettpaket dabei ist – und vor allem: dass jemand erreichbar ist, wenn du Hilfe brauchst.
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